Was würden Sie ändern, wenn Sie Ihr Leben neu schreiben könnten?

Eine spannende Frage, die in dem Buch Eine Million Meilen in tausend Jahren aufgeworfen wird, das wir letzten Monat in unserem Online Therapeuten Buchklub gelesen habe. Der Autor wird von zwei Filmemachern kontaktiert, die sein letztes Buch (und somit sein Leben) verfilmen wollen. Schnell wird dem Ich-Erzähler jedoch klar, dass sein Leben gar nicht so „filmreif“ ist, wie er es vielleicht gerne hätte.

Aus dem Prolog:

WENN SIE SICH einen Film über einen Mann anschauen würden, der einen Volvo haben möchte und sich jahrelang abrackert, um ihn zu bekommen, würden Sie wahrscheinlich keine Tränen vergießen, wenn er am Ende des Films vom Hof des Autohändlers fährt und die Scheibenwischer testet. Sie würden nicht Ihren Freunden erzählen, was für eine schönen Film Sie gesehen haben, oder nach Hause gehen, eine CD auflegen und sich in den Sessel setzen, und über das Gesehene nachzudenken. Seien wir ehrlich; Sie würden sich eine Woche später nicht einmal mehr an den Film erinnern, außer in dem Sinne, dass Sie sich übers Ohr gehauen fühlen und Ihr Geld zurück wollen. Niemand weint am Ende eines Films über einen Typen, der sich einen Volvo gekauft hat.

Aber wir verbringen Jahre damit, solche Geschichten zu leben, und erwarten trotzdem, dass das Leben bedeutungsvoll ist. Dabei ist es doch so: Wenn das, was wir mit unserem Leben anfangen, keine bedeutungsvolle Geschichte ergeben würde, dann wird es auch kein bedeutungsvolles Leben ergeben. Damit meine ich Folgendes:

Natürlich sind und können unsere Leben und unser Alltag nicht immer filmreif sein, egal wie sehr unsere Instagram und Facebookaccounts auch anderes beweisen wollen. Aber dennoch stimmt es natürlich, dass wir uns darum bemühen können, unserem Leben Sinn zu verleihen und Dinge zu tun, die uns wirklich wichtig sind.

Das Leben ist nicht erinnerungswert genug, um sich an alles zu erinnern. Es ist ja nicht so, als ob dauernd etwas explodieren oder man dauernd auf Zigaretten rauchende Hunde stoßen würde. Das Leben läuft langsamer. Es ist, als würden wir alle einen Film anschauen und darauf warten, dass etwas passiert, und alle zwei Monate deutet das Publikum auf die Leinwand und sagt, „Schaut mal, der Typ da kriegt gerade ein Knöllchen.“ Schon komisch, an was für Sachen wir uns erinnern.

Wie ist das bei Ihnen? Sind Sie zufrieden mit der Geschichte, die Ihr Leben schreibt? Oder wird es vielleicht Zeit den Stift zu ergreifen und das nächste Kapitel etwas anders anzugehen?

Wenn Sie das Gefühl haben fest zu stecken und alleine nicht weiter zu kommen, dann ist es vielleicht Zeit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich helfe auch Ihnen gerne dabei, das nächste Kapitel Ihres Lebens etwas mehr nach Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.

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