vom mut es selber zu probieren

Vertrauen Sie auf das, was andere Ihnen sagen? Neigen Sie manchmal dazu der Herde hinterher zu laufen anstatt selber nachzudenken? Oder kennen Sie jemanden, dem Sie gerne raten würden, etwas mehr zu wagen? Nur wenn wir etwas selber probieren, können wir wirklich einschätzen, was dahinter steckt.

Immer wieder wird uns gesagt, dass bestimmte Dinge unmöglich sind. Gerade wenn es darum geht etwas anders zu machen – anders als die Norm, anders als die Mehrheit oder anders als es schon immer gemacht wurde. Aber wenn wir nicht den Mut aufbringen es selber zu probieren, dann werden wir uns kaum von der Stelle bewegen und unseren eigenen Weg nicht finden. Und selbst wenn wir dann – wie in der heutigen therapeutischen Geschichte – feststellen, dass es nicht möglich war den Felsen zu bewegen, wer weiß, vielleicht öffnen sich ganz neue Türen… Anstatt sich darauf zu berufen, dass etwas “unmöglich” ist, weil es andere behaupten – einfach mal selber probieren?!

Eine Geschichte vom Mut es selber zu probieren:

 

Ein König stellte für einen wichtigen Posten an seinem Hofe seinen Hofstaat auf die Probe. Er führte seine Untergebenen zu einem Felsen in einem entlegenen Winkel des Palastgartens.

Der Felsen war groß und schien tief in der Erde verwachsen. ,,Wer von euch kann diesen Stein bewegen?“ fragte der König. Einer nach dem anderen trat vor, schätzte den Stein von weitem ab, sagte ,,Nein” und trat zurück. Andere hörten, was ihre Vorgänger gesagt hatten und schlossen sich deren Ansicht an.

Ein Wesir aber legte seinen Umhang ab, stemmte sich gegen den Stein, der keinen Millimeter nachgab, trat dann zurück und sagte: ,,Mein Herr, ich kann diesen Stein nicht bewegen.”

Der König sprach: ,,Du wirst die Stelle am Hof erhalten. Du verlässt dich nicht auf das, was du hörst, sondern setzt dich ein und probierst selbst.”

[Nossrat Peseschkian]

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